Über uns

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Teamfoto PERSPEKTIVE

Wir sind Suchtberater*innen und Sozialpädagog*innen/Sozialarbeiter*innen mit unterschiedlichen beraterischen und therapeutischen Zusatzqualifikationen wie z. B. Suchttherapie (vdr) und systemische Familientherapie (DGSF).


Unsere Geschichte

 

Am 10. Februar 1971: Der Verein »Drogenberatung Düsseldorf e. V.« mit Sitz in der Altstadt wird gegründet, der laut Satzung dem Zweck: „Aufgabe des Vereins ist die Beratung und Hilfe für Jugendliche und Erwachsene, die durch Drogen gefährdet oder von Drogen abhängig sind, und deren Angehörige sowie die Aufklärung der Öffentlichkeit über Drogen und Drogenmissbrauch“ dient. Gründungsmitglieder: Stadt Düsseldorf, Düsseldorfer Wohlfahrtsverbände, im Rat der Stadt vertretene Parteien, kirchliche Jugendverbände, die Falken.
1972 Das Opiatgesetz wird durch das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) abgelöst. Um sich ihre Drogen finanzieren zu können, rutschen die Abhängigen immer mehr in die Beschaffungskriminalität ab. Der Drogenberatung Düsseldorf e. V. reagiert auf die veränderten Bedingungen mit der Einstellung zusätzlicher hauptamtlicher Mitarbeiter/innen.

 

 

1972 Der Teestubencharakter der Beratungsstelle wird zugunsten eines gezielteren und breiteren Beratungs- und Betreuungsangebotes aufgegeben. Aufgrund der großen Verunsicherung in der Bevölkerung und der Hilflosigkeit der Angehörigen wird die aufklärende Arbeit ebenfalls weiter intensiviert. In diesem Zusammenhang ist eine Fachkraft für die Suchtvorbeugung die erste vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Stelle des Vereins.

 

 

1973 bis 1977 Die Drogenberatungsstelle wird durch das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit als Modelleinrichtung gefördert. Nachdem stationäre therapeutische Drogeneinrichtungen gegründet werden, findet eine vermehrte Vermittlung von Abhängigen in stationäre Entwöhnungsbehandlungen statt.
1985 Die Drogenberatungsstelle in der Düsseldorfer Altstadt zieht 1985 von der Heinrich-Heine-Allee um in die Bolkerstraße 14.
Im Juli 1997 Das DrogenHilfeCentrum eröffnet mit der niedrigschwelligen Beratungsstelle, Kontaktladen, ärztlicher Praxis, Notschlafstelle, Streetwork und Wohngruppen in der Nähe vom Worringer Platz auf der Erkrather Straße 18. Die Drogenberatungsstelle bleibt mit den Angeboten zur Beratung von abstinenzorientierten Drogengefährdeten und –abhängigen, deren Bezugspersonen wie auch Multiplikator/innen in der Altstadt.
1998 Der Verein geht 1998 mit eigener Homepage ins Netz und führt Online-Beratung ein: www.drogenhilfe.eu
1999 Im August erhält der Verein einen neuen Namen: Düsseldorfer Drogenhilfe e. V.
2001 Mit der Fachambulanz der Diakonie in Düsseldorf wird ein Kooperationsvertrag bezüglich der Ambulanten Rehabilitation für Suchtkranke abgeschlossen. Somit werden in den Therapiegruppen Abhängigkeitskranke von legalen und illegalen Suchtmittel zusammen behandelt.
2002 Das Land Nordrhein-Westfalen kündigt im September 2002 überraschend an, dass es seine Förderungen für die Projekte „Drogen und AIDS“ sowie die „Soforthilfe“ für das Jahr 2003 nicht mehr verlängert. Aus diesem Grund muss eine betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen werden.
2003 Im Rahmen der Aktionswoche „Sucht hat immer eine Geschichte“, die von der Düsseldorfer Fachstelle für Suchtvorbeugung zum vierten Mal nach 1991, 1997 und 2000 durchgeführt wird, liest Horst Eckert im Café KoLa des DrogenHilfeCentrums aus seinem Buch „Aufgeputscht“ vor - ein Krimi, der im Düsseldorfer Drogenmilieu spielt.
Im Januar 2004 Der Verein wird durch die Liga der Wohlfahrtspflege übernommen. Eine neue Satzung wird entwickelt, Produkt- und Leistungsbeschreibungen mit der Stadt Düsseldorf vereinbart sowie ein langfristiger Vertrag über die Bezuschussung abgeschlossen.
2004 Zum Leben von Drogenabhängigen gehört in vielen Fällen auch die Inhaftierung - die Drogenhilfe bietet Beratung und Therapievermittlung in der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf an. Die Beratungsarbeit wird durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Düsseldorf finanziert.
2010 Die Drogenberatungsstelle wird als erster Bereich der Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 durch die → TÜV Rheinland Cert GmbH zertifiziert.
2010 Ein neues Beratungs- und Präventionsangebot zur Frühintervention von erstauffälligen Drogenkonsument*innen in Kooperation mit der Jugendhilfe im Strafverfahren der Stadt Düsseldorf startet. Hierfür werden zwei Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle zu FreD-Trainer*innen ausgebildet
2011 Die Drogenberatungsstelle zieht von der Altstadt in die freigewordenen 4. und 5. Etagen des DrogenHilfeCentrums auf der Erkrather Straße 18, alle Angebote der Drogenhilfe arbeiten unter einem Dach.
2012 Die langjährige Kooperation im Rahmen der Ambulanten Medizinischen Rehabilitation mit der Diakonie Düsseldorf e. V. mündet in den Therapieverbund Düsseldorf.
2016 CROSSPOINT - Die Düsseldorfer Suchtprävention wird als trägerübergreifende Fachstelle von Caritasverband Düsseldorf e. V., Diakonie Düsseldorf e. V. und Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. gegründet --> www.crosspoint-duesseldorf.de
2018 Partys und Drogen gehören für viele zusammen. Wir wollen dort beraten und aufklären, wo Drogen genommen werden. IndepenDance ist das aufsuchende Beratungsangebot, das bei Festivals und Partys vor Ort sein möchte.
2018 Angehörige sind bei der oft langjährigen Begleitung von Suchtkranken mit besonderen Herausforderungen konfrontiert und leiden häufig unter Gefühlen von Ohnmacht, Ausweglosigkeit und hoher Belastung. Aus der langjährig begleiteten Angehörigengruppe gründet sich mit Unterstützung von arwed e. V. eine Selbsthilfegruppe und bietet eine gute Austauschmöglichkeit und Entlastung.
Frühjahr 2020 Die COVID-19 Pandemie führt zu notwendigen Anpassungen der Beratungsarbeit, die insbesondere den Zugang zur Beratungsstelle betreffen: die täglichen offenen persönlichen Sprechstunden werden zu Telefonsprechstunden und ganztägig ausgeweitet. Zusätzlich wird das Angebot der Videoberatung eingerichtet. Ab Mai wurden durchgehend wieder persönliche Beratungsgespräche angeboten.
Dezember 2020 Die Drogenberatungsstelle mit den Schwerpunkten der Beratung von Angehörigen, Bezugspersonen und Cannabis- und Partydrogenkonsument*innen bezieht eigene Räumlichkeiten auf der Johannes-Weyer-Straße 1 im Stadtteil Bilk und setzt ohne Unterbrechung seine Beratungsarbeit fort.
Dezember 2020 Die Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. wird als Fitkids-Standort anerkannt. Seit 2018 sind Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien verstärkt als eigene Zielgruppe in den Fokus genommen worden. Wir möchten Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften den Zugang zu Hilfen erleichtern, Hemmschwellen ab- und Vertrauen aufbauen.
Januar 2021 Start des zweijährigen Projektes KONFIDU im Stadtbezirk 1: Sucht und andere psychische Erkrankungen können einer Familie viel abverlangen. KONFIDU richtet sich deshalb an die ganze Familie mit individuellen Angeboten für Kinder und Jugendliche als auch Eltern. Das Projekt wird vom LVR Landesjugendamt gefördert und in Kooperation mit dem Jugend- und Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf durchgeführt.
Mai 2021 CROSSPOINT - Die Düsseldorfer Suchtprävention der trägerübergreifenden Fachstelle von Caritasverband Düsseldorf e. V., Diakonie Düsseldorf e. V. und Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. bezieht nach langer Objektsuche und mehrmonatiger Renovierungsphase ebenfalls Räumlichkeiten auf der Johannes-Weyer-Straße 1 in Bilk.
2021 Die Drogenberatungsstelle des Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. erhält einen neuen Namen: PERSPEKTIVE - Beratungsstelle für Suchtfragen und eine eigene Webseite: www.perspektive-suchtfragen.de

Jede Spende hilft und kommt da an, wo sie gebraucht wird. Ihre Spende ist ein wertvoller Beitrag und Sie helfen uns damit, eine Vielzahl unserer Angebote zu ermöglichen, beispielsweise für unser Projekt für Kinder aus suchtbelasteten Familien. Sei es für den Erwerb von Lebensmitteln, Spielmaterial oder zur Durchführung von Freizeitaktivitäten und von Veranstaltungen.

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Der Düsseldorfer Drogenhilfe e.V.Düsseldorfer Drogenhilfe e.V.

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