Illegale Substanzen

So unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich ist ihr Konsumverhalten.

Konsument*innen nehmen täglich Drogen, andere nur alle paar Wochen oder am Wochenende. Wir bieten Beratung und Information zum Konsum jeglicher illegalen Drogen und zu Abhängigkeit. Unser Ziel ist es gemeinsam mit Ihnen individuelle und passende Lösungsansätze und Perspektiven zu entwickeln. Dies kann beispielsweise die Reduktion, die Beendigung des Konsums oder den Erhalt der erreichten Abstinenz bedeuten.

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Im Folgenden stellen wir Ihnen einige besondere Beratungsangebote vor:

 

Kokain
In der heutigen Leistungsgesellschaft haben beruflicher Erfolg, gutes Aussehen sowie ständige Präsenz und gute Stimmung einen hohen Stellenwert. Die allgegenwärtige Herausforderung beruflichen, gesellschaftlichen und familiären Verpflichtungen gerecht zu werden, kann den Konsum von leistungssteigernden Substanzen wie Kokain im Sinne der Selbstoptimierung begünstigen. In der Kokainberatung werden mit Ihnen gemeinsam auf Sie persönlich zugeschnittene, Ihrer Alltagsrealität entsprechende Lösungsansätze für Ihre individuellen Problemlagen gesucht.

Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns in unseren offenen Sprechstunden. Erstgespräche können auf Wunsch auch außerhalb der Sprechstunden terminiert werden.

Ansprechpartner*in:
Kathleen Otterbach
Tel: 0211 301446-501;

 

Partydrogen – IndepenDance
Aktuelle Studien belegen, dass der Konsum sogenannter »Partydrogen« wie Amphetamine, Ecstasy, LSD, GHB/GBL etc. gestiegen ist. Jedoch nehmen nur wenige Partykonsument*innen Kontakt zu Beratungsstellen auf. Wir möchten unverbindlich ins Gespräch kommen, über die verschiedenen Substanzen, deren Wirkungsweisen und Risiken informieren sowie einen selbstbestimmten und verantwortungsvollen Konsum fördern, am besten noch bevor sich bereits eine Sucht entwickelt hat.

Mit unserem Projekt IndepenDance sind wir auf Festivals und Stadtfesten unterwegs, um Kontakte zu knüpfen, Hürden abzubauen sowie eine Brücke zwischen Party- und Freizeitszene einerseits und Drogenberatung andererseits zu bauen. Auf der Seite Aktuelles finden Sie, wann und wo wir unterwegs sind.

Ansprechpartner*innen:
Kristina Bauer
Tel: 0211 301388-11;

Sandra Salehin
Tel: 0211 301388-14;

 

Chemsex – Konsumcheck
Seit geraumer Zeit ist das Thema Chemsex innerhalb der schwulen Szene von besonderer Bedeutung. Hierbei handelt es sich um den Konsum verschiedener, teils illegaler Substanzen zur Erhöhung und Intensivierung sexuellen Erlebens.

Konsumcheck ist ein Bratungsangebot für Schwule, Bisexuelle und andere Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) und zusätzlich stimulierende Substanzen konsumieren. Neben der Informationsvermittlung zu Substanzen, deren Wirkungsweisen und Risiken ist es das Ziel die Risikokompetenz und Selbstverantwortung der Betroffenen zu verbessern. Wir beraten ohne moralischen Zeigefinger und auf Wunsch anonym.

Ein gemeinsames Projekt der Aidshilfe Düsseldorf e. V. und PERSPEKTIVE.

Ansprechpartner*in:
Bianca Lindenhain
Tel: 0211 301446-531;

 

Konsumkompetenz – KISS
Das KISS-Programm ist ein passendes Angebot für Menschen, die Ihren Konsum reduzieren bzw. besser kontrollieren möchten. Das verhaltenstherapeutische Selbstmanagementprogramm besteht aus 12 strukturierten Sitzungen, in denen das Führen eines Konsumtagebuches, Festlegen von wöchentlichen Konsumzielen, Erkennen und Bewältigen von Risikosituationen, Umgang mit »Ausrutschern« u. a. m. vermittelt werden. KISS kann sowohl im Einzelgespräch als auch in Gruppen durchgeführt werden.

Ansprechpartner*in:
Kathleen Otterbach
Tel: 0211 301446-501;

 

Beratungssprechstunden im Kontaktladen
Für drogenkonsumierende Besucher*innen des Kontaktladens des Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. auf der Erkrather Straße 18 bieten wir montags von 13 – 16 Uhr sowie donnerstags von 08:30 – 11:30 Uhr Sprechstunden an. Wir beraten und unterstützen bei akuten Problemen und Fragestellungen, helfen beim Ausfüllen von Anträgen und Schreiben von Briefen. Wir geben Informationen zum Hilfesystem und vermitteln in Substitution, Entgiftung und Langzeittherapie.

 

Interkulturelle Sprechstunde
Für konsumierende Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund steht jeden Montag von 14 – 16 Uhr im Rahmen der Sprechstunde im Kontaktladen ein Sprach- und Kulturmittler zur Verfügung, der die Sprachen Farsi, Dari, Urdu und Paschtu beherrscht. Darüber hinaus steht während der Sprechstundenzeit für rechtliche Fragen ein Rechtsanwalt zur Verfügung.

Ansprechpartner*innen:
Gabriel Koch
Tel: 0211 301446-501;

Stefan Jordan
Tel: 0211 301446-501;


Cannabisberatung

Zu viel des Guten? Sie denken in letzter Zeit öfter darüber nach, weniger zu kiffen oder ganz aufzuhören? Um eine Entscheidung zu treffen, hilft manchmal eine Information weiter oder sich die Vor- und Nachteile des Konsums wie auch der möglichen Veränderung bewusst zu machen. Manchmal braucht es auch nur eine Idee und Vorstellung, wie die Umsetzung gelingen kann. Hierbei wollen wir gerne unterstützen.

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In den Beratungsgesprächen kann es um folgende Fragen gehen:

  • In welchen Situationen rauche ich Cannabis?
  • Was bedeutet mir der Konsum?
  • Wie kann ich Risikosituationen frühzeitig erkennen?
  • Wie kann ich meinen Konsum besser kontrollieren oder auch beenden?

Unterstützend in der Beratung kann das Führen eines Konsumtagebuches sein, mit dessen Hilfe Sie einen Überblick über Ihren Konsum erhalten und Ihre Fortschritte festhalten können.

Ansprechpartner*in:
Kathleen Otterbach

Offene Sprechstunde:

Di.     14 – 17 Uhr
Fr.     10 – 14 Uhr

Telefon:
0211 301 446-501

Telefonsprechstunde:

Mo. – Do.   09 – 17 Uhr
Fr.     09 – 14 Uhr

Email:


Beratung bei Führerschein-Verlust

Führerschein weg? Sie haben Fragen zu Drogen und Fahrerlaubnis? Ihre Fahrerlaubnis ist entzogen oder bedroht? Wenn Sie sich mit Ihrem Drogenkonsum kritisch auseinandersetzen wollen oder dies von der Straßenverkehrsbehörde oder Begutachtungsstelle erwartet wird, können wir Ihnen weiterhelfen!

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Treten Sie mit uns in Kontakt, wir beraten Sie auch telefonisch.

Ansprechpartner*in:
Kathleen Otterbach

Offene Sprechstunde:

Di.     14 – 17 Uhr
Fr.     10 – 14 Uhr

Telefon:
0211 301 446-501

Telefonsprechstunde:

Mo. – Do.   09 – 17 Uhr
Fr.     09 – 14 Uhr

Email:


Beratung als Auflage

Erwischt! Und nun? Sie haben Probleme mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder mit dem Gericht wegen illegaler Drogen? In der Schule, in der Ausbildung oder im Beruf sind Sie damit aufgefallen? Wenn Sie an unserem Beratungsangebot teilnehmen, mildert das mögliche Konsequenzen. Wir treffen mit Ihnen eine schriftliche Vereinbarung und Sie erhalten nach Ende der Beratung eine Bescheinigung, die Sie der zuweisenden Stelle vorlegen können.

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FRED – FRÜHINTERVENTION FÜR ERSTAUFFÄLLIGE DROGENKONSUMENT*INNEN

Ein besonderes Beratungsangebot bieten wir für Jugendliche im Alter von 14 – 21 Jahren an, die zum ersten Mal mit Drogenkonsum aufgefallen sind und auf Weisung einer Institution, z. B. Jugendgerichtshilfe, Gericht, Staatsanwaltschaft, Schule, Arbeitgeber etc. zur Drogenberatungsstelle geschickt werden. Darunter verstehen wir Jugendliche, die Cannabis und/oder Partydrogen missbrauchen, ohne abhängige Konsummuster aufzuweisen.

Die Beratung erfolgt in Form von Einzelgesprächen oder im Gruppensetting, die FreD-Gruppe richtet sich an männliche Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren. Nach dem Eingangsgespräch finden vier aufeinanderfolgende Termine statt.

Teilnehmer*innen erhalten Basisinformationen über Substanzen, Wirkungen und Risiken des Drogengebrauchs, über rechtliche Rahmenbedingungen sowie über unterschiedliche Konsummuster zwischen Gebrauch, Rausch, riskantem Konsum und Abhängigkeit. Auf Basis dieser Informationen werden die eigenen Erfahrungen der Teilnehmer*innen thematisiert, mit dem Ziel, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen, um Risikokompetenz zu gewinnen und gegebenenfalls das Konsumverhalten zu verändern. Vertiefende Hilfen können nach Beendigung oder bereits während der Gruppenangebote wahrgenommen werden. Die Inhalte der Gespräche unterliegen der Schweigepflicht. Die Teilnehmer*innen erhalten nach Abschluss und Teilnahme an allen Terminen einen entsprechenden Nachweis.

Das FreD-Angebot wird durch zwei von der »LWL-Koordinationsstelle Sucht« zertifizierte Mitarbeiter*innen durchgeführt.

Ansprechpartner*in:
Kathleen Otterbach

Offene Sprechstunde:

Di.     14 – 17 Uhr
Fr.     10 – 14 Uhr

Telefon:
0211 301 446-501

Telefonsprechstunde:

Mo. – Do.   09 – 17 Uhr
Fr.     09 – 14 Uhr

Email:


Beratung in der JVA

Im Gefängnis und drogenabhängig? Sie befinden sich in Haft der JVA Düsseldorf? Sie wissen, dass Sie in absehbarer Zeit eine Haftstrafe in der JVA Düsseldorf verbüßen werden? Sie sind der/die Angehörige eines Inhaftierten in der JVA Düsseldorf und wollen ihm Hilfe zukommen lassen? Auch in Haft kann man an seiner Suchtproblematik etwas ändern. Oft schafft man es, in der Haft ohne Konsum auszukommen. Doch was ist nach der Entlassung? Kehre ich einfach in mein altes Leben zurück oder nehme ich die Herausforderung an und ändere mein Leben von Grund auf, um nicht wieder im Knast zu landen? Hierbei können wir Sie vor Ort unterstützen.

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DROGENBERATUNG IN HAFT
Wir bieten eine offene Drogenberatung innerhalb der JVA Düsseldorf an. Egal um welche Themen es dabei rund um die Suchtproblematik geht, wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

 

THERAPIEVERMITTLUNG AUS DER HAFT HERAUS NACH § 35 BTMG
Wir bieten eine vollständige und kompetente Vermittlung aus der Haft heraus und kümmern uns mit Ihnen gemeinsam um alle notwendigen Antragsunterlagen inklusive der Erstellung des Sozialberichts. Wir korrespondieren für Sie mit Kostenträgern, Staatsanwaltschaften und Fachklinken und begleiten Sie Schritt für Schritt bis zur Entlassung in eine entsprechende Entwöhnungsbehandlung in einer nach § 35 BtMG anerkannten Fachklinik (zumeist stationär).

Während des Vermittlungsprozesses halten wir engen Kontakt in Einzelgesprächen, zusätzlich nehmen Sie an der wöchentlichen Therapievorbereitungsgruppe teil. Dort werden alle Fragen rund um die Therapie beantwortet und Sie bekommen einen kleinen Vorgeschmack auf methodisches Arbeiten an Ihrer Suchtproblematik. Voraussetzung für die Vermittlung ist die in den Strafurteilen festgehaltene Möglichkeit der Zurückstellung der Strafvollstreckung gem. § 35 BtMG und ein Aufenthaltstitel von mindestens einem Jahr.

 

BEDRO – BEHANDLUNGSGRUPPE ILLEGALE DROGEN
Zusätzlich zur Therapievorbereitungsgruppe bieten wir eine Behandlungsgruppe innerhalb der JVA Düsseldorf an. Voraussetzung dafür sind lediglich eine Suchtproblematik und die Motivation an dieser zu arbeiten.

Die Gruppe trifft sich wöchentlich in 10 Sitzungen mit aufeinander aufbauenden Themen. Schwerpunkte der Gruppe sind unter anderem:

  • Wissen rund um Sucht und Drogen
  • Stärkung der Motivation an der Sucht etwas zu verändern
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Suchtproblematik
  • Stabilisierung der Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins
  • Festigung des Abstinenzverhaltens

Nach Abschluss der Gruppe erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme. Dieses wirkt sich zumeist positiv auf die Führungsakte der Inhaftierten aus und hat schon manchen drogenabhängigen Menschen verschlossene Türen geöffnet.

Die Angebote innerhalb der JVA Düsseldorf finden in enger Kooperation mit dem Fachdienst der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf statt.

Ansprechpartner*innen:
Marcell Cremers
Tel: 0211 301446-0;

Klaus Immig
Tel: 0211 301446-0;


Kontakt

 

Ansprechpartner*in:

Kathleen Otterbach

 

Offene Sprechstunde:

Di.     14 – 17 Uhr
Fr.     10 – 14 Uhr


Telefon:

0211 301 446-501

 

Telefonsprechstunde:

Mo. – Do.   09 – 17 Uhr
Fr.     09 – 14 Uhr


Email:
k.otterbach
@perspektive-suchtfragen.de

Kontakt

 

Ansprechpartner*in:

Christian Bodächtel

 

Offene Sprechstunde:

Di.     14 – 17 Uhr
Fr.     10 – 14 Uhr


Telefon:

0211 301 446-517

 

Telefonsprechstunde:

Mo. – Do.   09 – 17 Uhr
Fr.     09 – 14 Uhr


Email:
c.bodaechtel
@perspektive-suchtfragen.de

Kontakt

 

Ansprechpartner*in:

Bianca Lindenhain


Telefon:

0211 301 446-531


Email:
b.lindenhain
@perspektive-suchtfragen.de

 

Ansprechpartner*in:

Christian Bodächtel


Telefon:

0211 301 446-517


Email:
c.bodaechtel
@perspektive-suchtfragen.de